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"Omni in re, semper, et ubique tantum Deum video, ipsum Deum." MAM

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Barmherzig wie der Vater

Während des ganzen außerordentlichen Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit begleiten uns die Worte „BARMHERZIG WIE DER VATER“, die zum Motto geworden sind.

Das Bild des Guten Hirten ist der beste Ausdruck der Barmherzigkeit. Die Symbolik des Guten Hirten ist beim ersten Blick auf das Logo des Jahres der Barmherzigkeit eindeutig.

Pater Marko Rupnik präsentiert in diesem Logo eine kleine Summa Theologie zum Thema der Barmherzigkeit. Der gute Hirte trägt die Menschheit mit außerordentlicher Barmherzigkeit auf den Schultern, aber seine Augen verbinden sich mit denen des Menschen. Christus sieht mit dem Auge Adams, und dieser mit dem Auge Christi. Jeder Mensch entdeckt also in Christus, dem neuen Adam, die eigene Menschlichkeit und, indem er in Christi Blick die Liebe des Vaters wahrnimmt, die Zukunft, die ihn erwartet. Die drei konzentrischen Ovale mit ihrem progressiven, nach außen immer heller werdenden Farbverlauf symbolisieren die Bewegung Christi, der den Menschen aus der Nacht der Sünde und des Todes zum Licht bringt. Auf der anderen Seite steht die tiefdunkle Farbe im Zentrum auch für die Undurchdringlichkeit der Liebe des Vaters, der alles verzeiht.

Der Barmherzigkeit des Vaters uns gegenüber – mir gegenüber bewusst zu sein, das bedeutet, auch der Missionssendung gegenüber der Welt, zu den Nächsten, bewusst zu sein: „Ihr alle habt Christus (als Gewand) angezogen, seid also IHM ähnlich!“ Hören wir den Aufruf Jesu: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (vgl. Lk 6, 36).

Papst Franziskus äußerte in der Bulle Misericordiae Vultus seinen Wunsch, dass die kommenden Jahre bezeichnet sein mögen von der Barmherzigkeit und dass wir auf alle Menschen zugehen und ihnen die Güte und Zärtlichkeit Gottes bringen. Alle, Glaubende und Fernstehende, mögen das Salböl der Barmherzigkeit erfahren, als Zeichen des Reiches Gottes, das schon unter uns gegenwärtig ist. (vgl. Misericordiae Vultus, 5)

In den Gleichnissen, die von der Barmherzigkeit handeln, offenbart Jesus die Natur Gottes als die eines Vaters, der nie aufgibt, bevor er nicht mit Mitleid und Barmherzigkeit die Sünde vergeben und die Ablehnung überwunden hat. Ganz besonders ist uns das Gleichnis vom Vater und seinen beiden Söhnen bekannt und nahe. (vgl. Lk 15,1-32).

Dieses Gleichnis enthält eine tiefe Lehre für jeden von uns. Jesus stellt fest, dass Barmherzigkeit nicht nur eine Eigenschaft des Handelns Gottes ist. Sie wird vielmehr auch zum Kriterium, an dem man erkennt, wer wirklich seine Kinder sind.

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