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"Omni in re, semper, et ubique tantum Deum video, ipsum Deum." MAM

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1. Jesus wird zum Tode verurteilt

„Die Hohenpriester brachten vielen Anklagen gegen ihn vor. Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen. Jesus aber gab keine Antwort mehr, so dass Pilatus sich wunderte." (Mk 15, 3-5)

Noch sind mir die Worte in meinen Ohren, die er vom Leiden Jesu im Olivengarten sagte: „Sehet Kinder! Was Jesus unser lieber Heiland wegen unsern Sünden gelitten hat, und wie ihm das Leiden sein Blut ausgepresst hat. Sehet Kinder wie heftig dieses Leiden muss gewesen sein. Das Leiden ist schon heftig, wenn es einen andern Schweiß verursacht, aber was muss es sein, wenn das Leiden Blutschweiß auspresset. Diese Leiden Jesu haben aber unsere Sünden verursacht.“

                                             Autobiographie, 28.

 

2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

„Da lieferte (Pilatus) ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz…“ (Joh 19,16-17a)

„Aber in welcher Absicht sind wir denn ins Kloster gekommen? War es nicht, um im Gefolge unseres göttlichen Vorbildes das Kreuz zu tragen? Das Kreuz der Opfer und Entsagung? Gibt es ein verdienstvolleres, ein unentbehrlicheres Kreuz, als sich selbst alle Tage abzusterben?“

Unterweisungen III, 3.


3. Jesus fällt zum ersten mal unter dem Kreuz

„Wir hatten uns alle verwirrt wie Schafe, jeder ging sich seinen Weg. Doch Herr lud auf ihn, die Schuld von uns allen“ (vgl. Is 53,6)

"Wenn wir gefallen sind, beeilen wir uns, unsere Fehler zu erkennen, sie zu bekennen, uns als schuldig zu anzuklagen und uns wieder aufzurichten."

Gedanken von Mutter Alfons Maria S. 78.


4. Jesus begegnet seiner Mutter

„Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter ...“ (Joh 19,25a)

"O Maria meine liebe Mutter, nimm mich doch unter deinen Schutz. Ich will dein Kind sein, ich will dir in deinen Tugenden nachfolgen; aber wie wird es mir gehen, o Maria meine liebe Mutter. O Maria meine liebe Mutter, ich habe heute deine Schmerzen betrachtet (ich hatte etwas von den sieben Schmerzen Mariä in einem Büchlein gelesen) o bitte für mich damit ich dir keine verursache.“

                                                                              Autobiographie, 40, 42.


5. Simon von Zyrene hilft Jesus das kreuz tragen

„Als sie Jesus hinausführten, ergriffen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon, der gerade vom Feld kam. Ihm luden sie das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrage.“ (Lk 23,26)

„Mit Liebe und Güte sollt ihr alle Personen, die sich eurer Pflege anempfehlen, begegnen, denn bedenkt, dass Gott sich euer bedient bei den Menschen.“

                                                                                                                Gedanken von Mutter Alfons Maria S. 65.

 

6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

„Ihr hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen, darum werde ich nicht in Schande enden.“ (Is 50,6-7a)

Lieber Gott gib mir doch die Gnade, damit ich dir auch einmal dienen darf wie diese gute Schwester.

Autobiographie, 37.


7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

„Aber er hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.“ (Is 53,4)

Wendet mit Demut euren Blick zu Gott, nehmt jede Verachtung Gott zu liebe an und dankt ihm, etwas für ihn leiden zu dürfen.

Unterweisungen IIX, 2.


8. Jesus begegnet den weinenden Frauen

„Es folgte eine große Menschenmenge, darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten. Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und euere Kinder!“ (Lk 23,27-28)

Wann ich nun hören musste dass man etwas wider den Einen oder den Andern redete, so weinte ich und bat den lieben Gott dass er die Herzen derjenigen ändern möchte, die sich so böse Reden erlaubten.

Autobiographie, 27.


9. Jesus fällt zum dritten mal unter dem Kreuz

„Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“ (Lk 22, 42)

„Und wir wollen uns schon beklagen, wenn Er uns einige Tropfen aus seinem Leideskelch kosten lässt?„  

Gedanken von Mutter Alfons Maria S. 45.


10. Jesus wird seiner Kleider beraubt

„Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker.“ ( Is 53, 10)

„Sieh, meine Tochter, damit eine Jungfrau ihr Herz rein bewahre muss sie ihre Augen sorgfältig bewachen, ihre Ohren gleichsam verstopfen, und den Umgang mit der Welt fliehen. Je mehr eine Jungfrau ihre Reinigkeit zu bewahren sucht desto mehr soll sie ihr Herz an mich heften, sie soll beständig in meiner Gegenwart handeln, in ihrem Herzen immer vertraulich mit mir reden.“

Autobiographie S. 24.


11. Jesus wird ans Kreuz genagelt

„Doc her wurde durchbohrt wegen unserer Verbrecher, wegen unserer Sünden zermalmt." (Is 53, 5)

Ich betrachtete wie die dicken Nägel so große erschreckliche Wunden müssen gemacht haben. Diese Beschauung hat mich so sehr ergriffen dass ich laut weinte. Unterwegs kamen wir zu einem Kreuze; ich betrachtete dasselbe und richtete an meine Mutter die Frage: „Warum haben sie denn unsern Heiland so gekreuzigt?“ Meine Mutter antwortete mir: „Dieses mein Kind, haben unsere Sünden getan.“

Autobiographie, I, 7.


12. Jesus stirbt am Kreuz

„Und Jesus rief laut: Vater, in diene Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus. (Lk 23,46)

„Alle Ordensschwestern, die ihre Gelübde halten, werden eines seligen Todes sterben.“

Gedanken von Mutter Alfons Maria S. 99.


13. Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoss seiner Mutter gelegt

„Ein Mann namens Josef, der aus der jüdischen Stadt Arimathäa stammte, der hatte dem, was die anderen beschlossen und taten, nicht zugestimmt, weil er gut und gerecht war. Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu." (Lk 23, 50-53)

"Gott wird segnen, was ihr in seinem Namen sagen werdet. Es wird eine gerechte Seele mehr für die himmlischen Wohnungen geben.“

Gedanken S. 68.


14. Jesus wird in das Grab gelegt

„Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei." (Joh 19, 40-42)

„Es steht geschrieben, dass derjenigen, der zum Heilen einer Seele beiträgt, das Heil seiner eigenen Seele sichert.“

Gedanken von Mutter Alfons Maria S. 67.

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