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FASTENZEIT 2018

Mit dem Aschermittwoch haben wir wieder eine Zeit im Kirchenjahr begonnen, die uns zum Wesentlichen unseres Glaubens führt. Immer wieder haben wir die Österliche Bußzeit begangen, uns neu ausgerichtet und die Möglichkeit der Umkehr, der Hinkehr zu Gott und unseren Nächsten vollzogen. Sie alle haben Erfahrung in diesem metanoia-Prozess, auch die Erfahrung, dass wir immer wieder neu beginnen können, was wir uns vorgenommen haben – unseren Weg als Ordensfrauen, als Frauen in der Kirche von heute, als Gerufene und Gesandte zu überdenken, uns neu auszurichten und ihn befreit, versöhnt und erlösend neu zu gehen.

 

Wagen wir wieder den Neuaufbruch auf das Fest der Auferstehung hin, damit wir so wieder Zeugnis geben können von der Hoffnung, die uns trägt.

                        Die Generalleitung  wünscht eine gesegnete Zeit auf Ostern hin!


FASTENZEIT
            Alte Wege verlassen – Neues wagen
 
Nein das ist ein Fasten, wie ich es liebe:
            die Fesseln des Unrechts zu lösen,
            die Stricke des Jochs zu entfernen,
            die Versklavten freizulassen,
            jedes Joch zu zerbrechen… (vgl. Jes. 58,6)

 

fasten
loslassen
feinfühlig werden für das,
          was wichtig ist
 
Belastendes loslassen
Gewohnheiten
schmerzliche Erinnerungen
Wut, die dich selbst zerfrisst und wehtut
loslassen
 
Idealvorstellungen
Erwartungen an dich selber
          und andere die einengen,
          den Atem zuschnüren
          und klein machen
loslassen